Intrinsische Motivation, Werte, Elternsein und Co.

Mein Wunsch ist es in der Beratung, Menschen in ihrer persönlichen Weiterentwicklung zu unterstützen und sie darin zu stärken und zu ermutigen, je nach Lebensphase ihren individuellen Weg zu finden.

Daher habe ich mich in den letzten Jahren natürlich viel mit meiner persönlichen Weiterentwicklung und folgenden Themen beschäftigt:

  • Was will ich für eine Mama sein?
  • Was bin ich für eine Mama?
  • Was will ich meinen Kindern mitgeben?
  • Was will ich ihnen vermitteln?
  • Was sind meine Werte?

Hast du dir solche Fragen auch schon gestellt?  

Das Thema was mich in allen Bereichen des Lebens am meisten beschäftigt ist die intrinsische Motivation und so auch in der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern.

Wie kann es gelingen, dass Kinder den Spaß am Lernen behalten, entdeckungsfreudig bleiben, die Motivation nicht verlieren Neues zu entdecken und sie Freude daran haben Dinge einfach auszuprobieren. 

Kinder bekommen heutzutage viele Eindrücke, sind viel unterwegs und es gibt immer Möglichkeiten etwas Aufzunehmen. Eigentlich müssten sie doch so viel Lernen, oder? Dennoch hört man mehr und mehr, dass es ihnen schwer fällt sich zu konzentrieren. In den letzten 7 Jahren habe ich eine Menge Bücher gelesen, an einer Vielzahl Online Kongressen teilgenommen und folge bei Social Media einigen kompetenten Pädagogen. Wollte ich doch selber immer einer werden. Daher habe ich mich vor allem mit pädagogischen Richtungen auseinandergesetzt. Hier mal eine kleine Auswahl von denen ich viel mitgenommen habe. Anfangen möchte ich mit Emmi Pickler, Maria Montessori, Susanne Mierau für die Zeiten im Kleinkindalter. Darüber hinaus mit den unterschiedlichsten Schulformen wie Walddorfschule, Jenaplan, Freie Schulen, Homeschooling sowie den Erkenntnissen von dem Neurobiologen Gerald Hüther, dem Kinderarzt Remo H. Largo, die Entwicklung der Persönlichkeit von Carl Rogers …uvm

Ich war erstaunt, dass ich viele Antworten bei den Freilernern fand. Obwohl das Model hier in Deutschland zu leben nicht in Frage kommt. 

Einige Ansätze empfand ich aber als so bereichernd, dass wir versucht haben sie in den Alltag mit unseren 3 Kindern (2012, 2014 und 2016) zu integrieren und auch die Ferien danach zu gestalten.

Für uns bedeutet das eine gute Mischung aus:

  • ausreichend Zeiten zum Runterkommen und Kraft sammeln anzubieten, um wieder Neues aufnehmen zu können
  • auf Zeiten zu achten, wo gar keine Angebote sind und Langeweile entsteht
  • Zeiten für gemeinsame Entdeckungen zu planen

Uns ist auch wichtig viel draußen zu sein und den Kindern ganz viel Raum für das freie Spiel zu lassen. Oft ist es gar nicht so leicht sich rauszuhalten und nicht Dinge vorzuschlagen, was sie spielen könnten, sondern bewusst die Spannung auszuhalten mit dem Wissen, dass Langeweile erfinderisch macht. 

Ich empfinde es manchmal besonders herausfordernd gut zu entscheiden, wie wir die Ferien füllen, um den Kindern genügend Zeit zum Auftanken und Ausruhen zur Verfügung zu stellen.

Seitdem wir ein Schulkind haben merken wir, wie geschafft er anfangs der Schulferien ist und dringend Zeiten zum Runterfahren braucht, um überhaupt wieder offen zu sein und Neues entdecken zu wollen.

Wie sagt man, was Hänschen nicht lernt – lernt Hans nimmer mehr bzw. nur sehr schwer!

In der Beratung merke ich, wie schwer es Menschen fällt zu wissen, was ihnen gut tut, wie sie ihr System runterfahren und auftanken können.

Es gibt sooo viele tolle Angebote für uns Erwachsene und auch für Kids. Das merken wir nicht nur in den Ferien, sondern das fängt schon bei der Nachmittagsgestaltung an. Musikalische Förderung ist wichtig, dass die Kids sich aktiv und sportlich auspowern aber auch, Back to the Roots an Hand von Royal Ranger Angeboten ist ebenfalls verlockend, die Kreativität zu fördern – eigentlich auch ein Muss ganz zu schweigen von religionspädagogischen Angeboten und und und.   

Mir ist es als Elternteil sehr wichtig bedürfnisorientiert zu entscheiden, was gerade dran ist. Dabei hilft es mir zu wissen, was meine Werte sind und was mir für die Entwicklung unserer Kinder wichtig ist.  Aber auch die Persönlichkeit des Kindes im Blick zu haben. Was braucht mein Kind, wie tankt mein Kind auf, ist es ein Gemeinschaftsmensch oder braucht es Zeiten für sich.

All das sind Themen in einem Elternsein Coaching. Was bringt man als Persönlichkeit mit, was sind Dinge aus der eigenen Kindheit, die man gerne übernehmen möchte und welche Dinge sollen ganz bewusst anders gemacht werden? Was sind die eigenen Werte? Zeitressourcen? ….

Wie ist das bei dir?

Was sind deine Werte? 

Ich bin der Meinung es gibt nicht „den richtigen“ Weg, aber es gibt Deinen individuellen Weg.

Doch der will gefunden werden. Ich mach dir Mut loszugehen, dich auf die Suche zu machen und auf dein Herz zu hören.

Melde dich gern, wenn ich dich dabei unterstützen kann.

Denn es ist mein Wunsch, Dich in deiner persönlichen Weiterentwicklung zu ermutigen, zu stärken und Dich darauf zu fokussieren deinen individuellen Weg zu gehen – mit all deinen Gaben, die Gott dir geschenkt hat und damit Du erkennst, was er mit dir vor hat.